Businessplan für Modelabel Gründer

Der Businessplan für Modelabel Gründer stellt das Fundament einer nachhaltigen Geschäftsplanung dar. Er hilft nicht nur bei der Überzeugung von Investoren oder Business-Angels und Banken, sondern dient auch dem Gründerteam als Leitfaden und Gedächtnisstütze. Der Businessplan für ein Modelabel sollte grundsätzlich die Motivation und die Vision die hinter dem Label steht wiedergeben. Somit ist langfristig dafür gesorgt, dass wichtige Entscheidungen zielführend getroffen werden.

Für die Erstellung eines Geschäftsplans gibt es keine konkrete Anleitung oder ein Muster. Das wäre auch nicht Sinn der Sache, da jedes Unternehmen anders ist! Wichtig ist aber dass man die folgenden Punkte in seine Planung einbezieht.

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  1. Management Summary: Hier sollten die wichtigsten Punkte des Vorhabens kurz und prägnant formuliert. Um dem Leser schon vorab einen ersten Einblick in die Idee zu vermitteln.
  2. Geschäftsidee: Vorstellung der Produktidee. Der Kundennutzen im Vergleich zu den Wettbewerbern sollte deutlich werden. Hier sollte auf die Motivation und den Grundgedanken eingegangen werden, der sich hinter dem Modelabel verbirgt.
  3. Management- bzw. Gründerteam: Vorstellung der Teammitglieder mit ihren spezifischen Qualifikationen. Hier wird deutlich wer sich im Unternehmen um welche Bereiche kümmert und welches Know-How die Personen mitbringen (Design, Produktion, Marketing, Finanzen).
  4. Markt und Wettbewerb: Einblick in den aktuellen bzw. den zukünftigen Markt und Vergleich mit Konkurrenten. Hier sollte vor allem abgeschätzt werden wie viele Kunden mit dem Produkt erreicht werden können.
  5. Marketing und Vertrieb: Wie bei jeder Marke ist es auch bei einer Modemarke äußerst wichtig die richtige Werbestrategie zu haben. Hier sollte festgelegt werden welche Werte das Modelabel vertritt und wie diese kommuniziert werden sollen. Dazu gehört auch ob die Produkte ausschließlich über einen Onlineshop vertrieben werden sollen oder ebenfalls – ganz klassisch – im Ladengeschäft.
  6. Unternehmensform: Die Gesellschaftersituation, die gewählte Rechtsform und andere formale Punkte werden hier aufgegriffen.
  7. Chancen und Risiken: Hier sollten die Chancen und Risiken zum einen aufgegriffen werden und zum anderen mögliche Lösungswege ermittelt werden, mit denen Chancen genutzt und Risiken entgegengewirkt werden kann.
  8. Finanzplanung: Viele Gründer scheitern an der Finanzierung. Hier sind in erster Linie die Kosten der Gründung und der ersten Produktion zu ermitteln. Im weiteren Verlauf sollten aber auch die laufenden Kosten beachtet werden.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

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Ganz am Anfang stehen vor allem die Kosten der Gründung. Hierzu gehört die Produktion der ersten Kollektion. Ganz allgemein gilt: Größe Mengen kosten weniger, kleine Mengen kosten mehr. Da die Kalkulation der Preise sehr individuelle von den Textilien und den jeweiligen Motiven abhängt ist es schwer eine pauschale Aussage zu treffen. Wer in einem kleinen Rahmen anfangen möchte sollte mit etwa 3-4 verschiedenen Schnitten und einer Mindestauflage von 30 Stk beginnen. Dann sind die Kosten in einem adäquaten Verhältnis zum Wiederverkaufspreis und das Risiko der Gründung ist noch nicht zu hoch.